Sie vermißte das Eigene

Fast schon bin ich stolz, wie normal ich noch wirke. Man läßt mich in Cafés. Als gäbe es die Würde einer Person, werde ich erkannt, gegrüßt, geachtet. Das ist eine Menge, das ist sogar viel. Schau nur, wie neuerdings respektabel wir sind. Die meisten sind vorsichtig geworden hinter ihrem allerlei wissen, denn man weiß ja nie. Besser man sieht sich zweimal, noch besser dreimal im Leben und gerät in Tauschhandel. Man muß etwas zu bieten haben, am liebsten Eigenes. Ich denke an M, die mir damals sagte, es lohnten sich die meisten Gespräche kaum, da lese man besser ein Buch. Nein, sie sagte es anders. Sie sagte, wenn ihre Kommilitonen den Mund aufmachten, käme heraus, was sie woanders gelesen hätten. Da könne man gleich zum Buch greifen.


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