Wenn ich an Mäntel denke, ist da ein Bild aus einem der langen und trockenen Flure des sogenannten Philosophenturms der Universität in Hamburg, und Hartmut Böhme, etwas über vierzig Jahre alt, Professor für Literaturwissenschaft, eilt in langen Schritten dem Fahrstuhl zu, um hinunterzufahren ins Erdgeschoß auf die Ebene der Hörsäle, um dort einen Vortrag zur halten über den Zusammenhang von Romantik und Postmoderne. Er trägt einen langen schwarzen Mantel, raucht eine Zigarette und wirkt angespannt. Auftritte sind niemals leicht. Ein Nimbus umgibt ihn, seine Seminare sind anders. Das Wasser in der Literatur. Ja, so muß man die Dinge berühren, dann sprechen sie auch. Hamburg 1986.
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