Die süßen Träume

Wenn man ein Universitätsgewächs wird und dort zu gedeihen scheint, gibt das Hinweise auf eine zukünftige Lebensweise. Nach außen hin förmlich, ein wenig umständlich. Ins Innere abgeschoben der akademisch unverhandelbare Rest. Es lebt sich nicht in reiner Vernunft. Gremiensitzungen, Sprechstunden, begabte und unbegabte Studenten (der Nachwuchs). Getuschel auf den Fluren. Aufzüge, Treppenhäuser, Büros. Zimmerpflanzen, Schreibtischablagen, Kaffeetassen. Schränke und Regale. Wie zur Erheiterung der Nachdruck eines Gemäldes an der Wand, vielleicht auch ein Plakat. Aufklärung heute. Unter dem Schreibtisch Beinfreiheit und ein Papierkorb. Dort hinein auch die Taschentücher, wenn man weint oder Schnupfen hat. Der Blick aus dem Fenster. Jeder Job ist karikierbar. Man soll sich nichts daraus machen. Jobs vergehen, die Seele muß weiter, Vögelchen.


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