Im Traum sollte ich entführt werden, ich versteckte mich in einem Keller im Kartoffelverschlag. Schatten huschten durch die feuchten Flure des Gewölbes und funzelten mit Taschenlampen in die Ecken und Winkel. Mich konnten sie nicht sehen, denn ich kroch hinter ein schmutziges Skelett, das zur Erntezeit als Vogelscheuche diente. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, ehe oben die Kellerluke zuschlug. In die Wände des Gewölbes waren Nischen gearbeitet, dort lagerten Flaschen voller Apfelmost. Als ich eine Flasche entkorken wollte, zerbrach sie. An den Händen klebte der Saft.
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