Bananen

Es war Mitte Februar, es war abends, ich war einkaufen. Nicht alles paßte in den Rucksack, und so trug ich das Bund Bananen in der Hand, die lange Straße entlang bis nach Hause. Sie müssen frisch und gelb geleuchtet haben im Schaufensterlicht, im Licht der Straßenlaternen und der Neonreklame. Jedenfalls sahen alle, die mir entgegenkamen, auf die Bananen in meiner Hand, und ich dachte schon: Vielleicht herrscht Bananenknappheit. Hatten die Menschen denn so lange keine Bananen mehr gesehen, daß sie derart darauf starrten? Endlich gewöhnte ich mich an die Blicke und lief immer weiter und kam ja auch unbeschadet zuhause an.


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Bananen

2 Gedanken zu „Bananen“

  1. L.L. schreibt:

    Noch mal gut ausgegangen. In Zukunft würde ich vorsichtiger sein. Denk nur, es käme Dir ein Gorilla entgegen. Gibt es nicht in Berlin? Du glaubst ja nicht, was es in Berlin alles gibt.

    1. Ja, das ist wahr. Ich denke an den Löwen, den sie gesehen und photographiert haben. Dann war es gar kein Löwe, nur ein Hund vielleicht – das blieb unklar. Muß letztes Jahr gewesen sein. Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. Berlin bleibt spektakulär.

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