Watt

Da die Zeiten sind, wie sie sind, benehme ich mich danach oder tue es nicht. Ich spreche darüber, wie ich die Verhältnisse wahrnehme. Wer widerspricht, ist mir lieb. Ich möchte nicht rechthaben, denn vom Rechthaben sind wir schon ganz wirr im Kopf. Mögen die Wellen tanzen, sollen die Wolken ziehen. Ich kann noch immer nicht die Flugformationen von Kranichen und Wildgänsen unterscheiden. Man sagt, ich solle auf die Schreie hören. Das tue ich. Dies hier sind auch nur Schreie, kleine Schreie aus dem Innern eines Lebens, das sich zu wehren trachtet. Gegen wen oder was? Ach du Scheiße, selbst das müßte erklärt werden. Ich putze die Kaffeemaschine, heute kommt keiner mehr.


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Watt

Ein Gedanke zu „Watt“

  1. L.L. schreibt:

    Sie singen, Holger. Singvögel! Auch Krähen zählen dazu. Auch Lemuren, die allerdings keine Singvögel sind. Hast Du schon mal deren Gesänge gehört? Dreistimmig. Unglaublich. Mozarts Vorfahren fliegen durch die Luft oder kommen aus dem Dschungel und springen in riesigen Sätzen dreistimmig singend am Strand entlang.

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