Es weht, es ist kühl, mir ist kalt. In unregelmäßigen Abständen fallen ein paar Tropfen aus den klumpigen Wolken. Die Pflanzen strotzen vor Grün. Die Leute tragen Wind-und-Wetter-Jacken, die Biergärten haben zu. Den Spaziergang befiehlt die praktische Vernunft. So waren die Sommer meiner Kindheit, weiß ich noch. Ich erwartete ihre Monate mit einem bangen Hoffen, daß sie nicht erneut verregnet wären. Zuhause muß man es sich gemütlich machen, Blumenkohlsuppe kochen, Kerzenlicht entzünden. Vielleicht findet sich ein Film, der das Herz erwärmt und die Sinne erfreut.
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