Aus dem sogenannten Nichts

Heimweg an einem wundersamen Tag. Mich wundert gar nichts mehr. Steht eine Frau im Trechcoat an der Ecke, fragt erst den einen Mann, dann mich, ob ich wolle. Nicht das, was zu denken oder angeblich zu erwarten wäre. Sie bietet Kokos-Pralinen an, hält die geöffnete Packung vor mich hin, einfach so. Ich entschuldige mich, daß ich eilend war, sage auch, daß es schlimm ist, stets das Schlimmste zu denken. Sind die vergiftet? Sie zeigt mir die Packung, sind wie Rafaelo, nur so ähnlich. Ich nehme eine und gehe weiter. Ihre Augen sind gut. Sonst hätte ich nicht genommen. Was sie dazu treibt, Pralinen zu verteilen, geht mich nichts an. Ich möchte auch geben, insofern verstehe ich das.


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