Daß wir in einem Zeitalter der Lebensverachtung und der Lebensverkennung leben, weiß ich, seit ich fünfzehn bin. Mittlerweile bin ich sechzig Jahre alt, das ist ganz schön viel Zeit. Da sie nicht leben können, können sie auch nicht sterben. So formulierte ich es ins Tagebuch. Mich dauern meine Zeit- und Artgenossen, und ich selbst bin kaum anders als sie, also bedauere ich mich selbst. Selbstmitleid ist eine warme Badewanne, in die man sich legt und aus der man sich später wieder erhebt, bevor man auf die Idee kommt, mit dem Rasiermesser den Schnitt vorzunehmen, zur Entlastung aller.
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Ich schlage Fentanyl vor.