23:27 Uhr, Dienstag, Ende Juli

In diesem Halb-und-halb-Sommer mit wenig Hitze, viel Wind und Wetter, gemischten Gefühlen und zerstreuten Gedanken, einem Hin und Her der Tagesform und einem inneren Auf und Ab frage ich mich, wie es weitergeht. Morgen ist auch noch ein Tag, möge er mich stabilisieren. Ich denke an meinen früheren Mitbewohner M, der eines Tages sagte, er fühle sich wie eine hin und her geschossene Flipperkugel in einem aufgeregt blinkenden und synthetisch lauten Automaten. Es gibt solche Phasen, und man spricht von Phasen, da man hofft, daß sie enden. Ich sehe gar nicht erst auf die Wettervorhersage, die ändert ja nichts. Vorhin war es recht schön, da saß ich an einer Straßenkreuzung und sah dem großstädtischen Leben zu, notierte auch was.


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