Arbeitet man sich durch bis Ferien- oder Urlaubsbeginn, ähnelt das einer Zieleinfahrt. Die verbleibenden Kräfte werden bis zu jenem letzten Moment des Eintreffens rationiert und portioniert. Eine psychologische Grenze, die insbesondere den Körper betrifft. Erschöpfung, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit. Euphorie nur bei der Überschreitung der Meßgrenze. Anschließend der Versuch, sich auszusteuern unter Nichtbelastung. Man hängt herum wie ein nasses Handtuch, auf einen Plastikstuhl der Marke International gepfeffert, von einem Jugendlichen, der glaubt, seine Mutter hängt das später noch ordentlich auf, nämlich auf die Leine, oder der emsige Stiefvater, der zu gefallen versucht, bis er darauf verzichtet. Dieser Tage könnte ich auf meinen Namen verzichten. Er hört sich fremd an. Gestern mußte ich ihn buchstabieren – nein, das war vorgestern. Ich komme mir vor wie ein Tier in Käfighaltung, das sie rausgelassen haben. Ich tapfe (tapse) entlang der Mauern der Legeherberge oder Erbringungsanlage und blinzle ins fremde Licht der gestundeten Freiheit.
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