Eins und eins 2

Damit ist das gewaltige Thema seiner Natur gemäß bestenfalls angepustet. Es füllt Bibliotheken, gibt Anlaß zu Sorge, Spott und Hoffnung. Spätestens mit Eintritt der Pubertät streben die Geschlechter zueinander, nachdem sie zuvor nebeneinander existierten in fast schon getrennten Sphären. Daß Jungens oder Mädchen doof sind, ist bis dahin einigermaßen klar. (Bei mir war es anders, mich faszinierten die Anderen von Anbeginn.) Endlich führt dieses Zueinanderstreben zu Paarverbindungen, die sich anfangs lose ergeben, später fester und fester knüpfen. In solcher Verbindung, ob lose oder fest, macht man Erfahrungen, insofern auch oder sogar, daß aus Fehlern gelernt werde. Kaum jemand verbindet sich nur ein einziges Mal, das gab es früher oder soll es gegeben haben. Der Romantiker ist dafür, der Realist schaut skeptisch. Paarsein ist, was sich ergibt, wenn zwei miteinander sein mögen. Es ist jedoch noch sehr viel mehr. Manche bekommen es diesbezüglich mit Angst und suchen das Weite. Wer könnte das nicht verstehen?


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Eins und eins 2

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