Paare. Was machen die eigentlich? Sie teilen Tisch und Bett, heißt es. Das ist redlich. In der Nacht ist der Mensch nicht gern allein und gemeinsam schmeckt die Mahlzeit besser. Auch läßt sich gut streiten und wiederkehrend feststellen, daß Menschen sich nicht ändern. Manchmal wird der Gesprächsstoff knapp nach Jahren oder Jahrzehnten. Manchmal sitzen sie nebeneinander und wissen auch nicht weiter. Besser allemal als allein zu sein. Der Mensch als paar- und gruppenbildendes Wesen, zudem sich seiner Lage auch noch bewußt. Paare sind für Kinder da, doch es gibt sie auch ohne. Haustiere und Hobbys, Garten und Geräte, Reisen und Kultur. Liebe ist eine unendliche Ressource, doch man darf sie nicht wollen. Wenn Menschen einander zu besitzen trachten, ist sie die erste, die fort ist. (Und auch das ist noch reichlich idealistisch gedacht.)
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