Grenzen eines Bildes

Ruckweise gerate ich frei wie ein Schiff, das im Eismeer festgefroren war. Ergeht es einem plötzlich gut, weiß man schlagartig, wie schlecht es gegangen ist. Das ist doch kein Leben, heißt es, wissend, daß auch solches Eingeklemmtsein leben bedeutet. Manche Tiere sind ja in Gefangenschaft gar nicht zu halten, anders der Mensch. Für ihn kommen Freiland-, Boden- und Käfighaltung in Frage, und nur im Notfall hackt eine Henne der anderen ein Auge aus. Man muß befürchten, daß die Krähen recht genau wissen, was es mit uns auf sich hat. Was geschieht nun mit dem Schiff, das es durch schmale Fahrrinnen vom Packeis ins Treibeis schafft und endlich in freie Gewässer gerät? An Bord beglückwünschen sie einander und sehen in zerkrustete Visagen. Manchem sind die Zähne ausgefallen, andere tragen dunkle Flecken auf der Haut. Geben und nehmen, umgekehrt auch.


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