Eisschollen

Man muß Ideen ausstreuen wie Samen, mit leichter Hand und verschwenderisch, Mutter Natur macht es vor. Das Verhockte und Verbockte der eigenen Existenz aufgeben, ihren kläglichsten und beklagenswertesten Teil, Besitzsicherung, Eifersucht, Neid. Schele Blicke auf das Glück der anderen, in steter Verunsicherung ob des eigenen Geschicks, eingeparkt in starr Gehaltenes. Daher das nächtliche Knirschen der Zähne, die üblen Träume, die häßlichen Gedanken am Tag darauf. Wehe dir, die Tür geht auf. Wann lernen wir Menschen, großzügig zu sein. Das ist gar keine Frage.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Eisschollen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert