Am liebsten ist mir, wenn man über alles sprechen kann, am übelsten und lustigsten, wenn über nichts geredet werden soll. Da lernt man tanzen und genießt die Ausweichmanöver, den Krampf der erzwungenen Enthaltung. Gott, denkt man, was quälen wir uns hier einen ab. Das ist ja gerade so, als ginge es um etwas. Wenn es jedoch um was geht, benötigen wir freies und leichtes Sprechen, sonst verschlucken wir uns an den Wahrheiten.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.