Da ich Spielfilme identifikatorisch schaue, wie es die Veranstaltung vorsieht, erschüttern mich die Fehler der Protagonisten. Wenn sie es mit einem Gegner, einem Feind sogar, zu tun bekommen, zeigen sie dem offen und für jedermann ersichtlich, daß sie ihn als Feind ansehen. Oft folgen Beleidigungen, Beschimpfungen, Verunglimpfungen. Wie auf dem Sportplatz, auf der Straße, in der Gosse. Das ist amateurhaft: schlecht gedacht, schlecht gemacht. Damit geben sie sich preis. Niemals darf der Gegner wissen, was du denkst, planst, tust. Es muß unbequem sein, dich als Feind zu haben. Bekenntnisse sind etwas für die Literatur und für echte Freundschaften.
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