Stirbt jemand, werde ich kalt wie der Tod. Trifft eine Todesbotschaft ein, frage ich nach den Umständen. Gefühle habe ich selbst, doch ich weiß noch nicht, welche. Die Umstände sind das Wichtige, so unwichtig sie später auch werden. An ihnen entlang läßt sich berichten. Wir sind im sogenannten Diesseits. Ein Jenseits, sollte es existieren, kennen wir nicht. Stirbt jemand, wünsche ich eine gute Reise. Fliege weit, schöner Vogel. Mir selbst eine später. Die Tage mögen stets gezählt sein, nur daß die Zahl allein nichts bedeutet. Wir wurden damals heimgesucht vom Tod, nicht zu knapp. Seitdem bin ich so.
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