Dem Unterscheidungsvermögen

Wem vertraue ich? Die Antwort ist eine lebenslange Suche. Zwischendrin wäre es schön, antworten zu können: mir selbst. Kann man seinen Eltern vertrauen? Darf man den Lehrern trauen, den Geistlichen, den Idolen, den Freunden? Schon eilt die Gegenwart heran und fragt nach dem Vertrauen in Medien, Politik, Institutionen, Personen des öffentlichen Interesses. In ihr geht alles schnell und ist flüchtig. In mir ist alles langsam und setzt sich. Wem vertraue ich? Ein wenig schon mir selbst: der Erfahrung, den Instinkten, der inneren Ruhe. Fehlt sie, bin ich alarmiert.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Dem Unterscheidungsvermögen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert