Mit dem Menschen ist ein evolutionäres Wagnis eingegangen. Man spürt es am eigenen Leib und im Fühlen und Denken. Denken und Fühlen sind eins, nur daß sie modellhaft getrennt werden. Ein Denken, das sich der zugrundeliegenden Gefühle nicht bewußt wird, fällt auf und ist typisch. Durch sein Bewußtsein, also die Fähigkeit, nicht nur sich selbst, sondern alles Bestehende und Umgebende denken zu können, scheint „dem Menschen“ aufgetragen zu sein, eine Art Herrschaft oder Kontrolle seiner Lebensbereiche zu übernehmen. Diese Herausforderung, die einstweilen eine Überforderung bleiben wird, ist in den Religionen gut dargestellt. Freiheit ist zugemutet, wird zugetraut. Wo sind die Limits? fragt es aus der Menge der menschlich Begeisterten. Findet sie heraus, schweigt das Leben gestattende Universum zurück.
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