Asphalt, Dämmerlicht, der Dachs auf der Straße, schnüffelt, folgt der Spur, ist interessiert, studiert die Neuigkeiten. Was für ein seltsames Tier. Sein bemerkenswerter Körperbau, wie ein Schild auf beweglichen Pfosten. Der gebogene Kopf, als sei der Kopf ein kleineres Abbild des Körpers, nur eben gestreift und auffällig schön. Daß man so gar nicht weiß, was in einem solchen Tier vor sich geht. Es spürt, es jagt, es muß leben, da es lebt. Von oben kommt ein Auto, die Scheinwerfer sind eingeschaltet, das Tempo der freien Straße entsprechend hoch. Am Steuer sitzt eine junge Frau mit dunklem Hut. Sie sieht den Dachs auf der Fahrbahn nicht, wie sollte sie. Der Menschen Bahnen sind so. Doch es gibt einen Ruck, als ihr Wagen über ihn walzt. Sie bremst, bleibt stehen, steigt aus. Etwas in der Luft, sie spürt es. Da hört sie die Schüsse eines Jagdgewehrs. Das ist nur der Anfang, der Film hat eben begonnen.
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