Die Nächte sind so warm, als solle man frei in ihnen liegen. Sind wir erschöpft genug vom großen Sommer? Die leuchtenden Tage schenken sich hin. Ihr Prunk ist verschwenderisch. Es gibt nun nichts mehr zu sparen oder aufzubewahren. Ein altes Wort taucht auf: Sommerschlußverkauf. Es steht verkehrt herum zu den Ereignissen, denn es macht das Kostbare billig.
Irgendwann in der Zukunft wird es Tage geben für: ein letztes Mal noch. Sie scheinen fern. Vielleicht sind sie nah. Was geht mich das an. Ich vergesse ja schon das Fragezeichen vor Begeisterung. Sofern Begeisterung das richtige Wort ist. Es klingt mir zu laut. Entzücken ist zu niedlich, zu geputzt. An der Verzauberung hängt die Wundertat. Ich suche weiter.
Es kann nicht für alles ein Wort geben. Dafür erscheinen die Bilder, und wohin die Bilder nicht reichen, beginnt die Musik. Wer mit ihr nur etwas meint, ist arm dran. Ziehe ich den Vorhang zur Seite, bin ich geblendet. Daß man der Größe eines solchen Tages gar nicht gerecht werden kann, macht mich ratlos.
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