Manchmal geht ein Wind, auch leise, so daß er kaum wahrzunehmen ist. Manchmal weht ein Wind und bringt den Regen herbei. Der Regen benötigt nicht den Wind, der Regen ist ein eigener Herr. Wenn es regnet, kann man nicht lange so tun, als regne es nicht. Nach einiger Zeit wird jedermann naß. Manche beginnen zu laufen, sogar die meisten. Als könnten sie dem Regen entlaufen. Hat man aber einmal akzeptiert, daß man im Regen naß wird, heißt es sinngemäß im Hagakure, kann man getrost weitergehen, ruhigen Schrittes und unbeirrt. Das ist Die Lektion des Platzregens. „Diese Lektion gilt für alles.“
(Ich habe sie bereits erwähnt, stelle ich eben fest, am 1. Dezember 2015 in Vom Regen lernen. Von dieser Stelle im Hagakure erfuhr ich durch Ghost Dog, den letzten guten Film von Jim Jarmusch, dem ich gute Besserung wünschen möchte. Paterson habe ich allerdings noch nicht gesehen.)
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