Traum von einem Jaguar, den ich auf einem Baum erblickte. Demnach war es ein Leopard? Nein, es war ein Jaguar. Er sprang auf mich zu, obwohl da ein kläffender Hund neben mir lief, den er sich hätte vornehmen können. Ich fand Schutz unter einer alten Brücke, stand im Wasser und hoffte, daß er wasserscheu ist. Um uns herum waren Leute, die ich nicht kannte, ganz ähnlich meinem letzten Traum. Gesichter, die es entweder nicht gibt oder nur dort, wo ich nicht bin, außer im Traum. Der Jaguar folgte mir nicht. Die Brücke erkannte ich wieder. Sie steht im Dorf meiner Herkunft und Kindheit. Der Dorfbach fließt unter ihr durch, dort spielten wir und bauten Staudämme. Zu der Zeit hatte ich einen wiederkehrenden Traum. In ihm floh ich vor einem großen weißen Hund. Mein Ziel war die Bahnlinie, ich lief fort aus jenem Ort, an dem ich zur Schule gehen mußte. Jedesmal faßte mich der Hund kurz vor Erreichen der rettenden Linie. Nur einen letzten Schritt von ihr entfernt zerriß mich meine Flucht. Was mit dem Jaguar geschah, weiß ich nicht. Ich stand unter der Brücke und betrachtete das leise plätschernde Wasser.
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