Der Turnvater steht auf dem Sockel und blickt mit steinerner Miene auf die Nachwelt: die Häuserfronten, die Straßen davor (ehemals Reitwege) mit motorisierten Verkehr, die Laternen, die warm eingepackten Menschen mit Taschen und Tüten, wie sie vorübereilen, ohne den Blick zu heben und ihn zu grüßen. Nein, er schaut nicht auf sie herab, er schaut über sie hinweg, auch über die Dächer hinweg, weit nach Norden geht sein Blick, wo der Fernsehturm steht wie ein großer Mast, an dem man Kletterseile befestigen müßte. Was unter ihm herumläuft, sind übergewichtige und schwerfällige Menschen, denen die gemeinschaftliche Begeisterung fehlt. Am Fuße seines Denkmals stehen die Kiffer, im Gebüsch rascheln und scharren die Dealer. 1936 zur Olympiade setzten sie ihn auf die jetzige Anhöhe, früher stand er weiter unten, näher an der Straße, näher an seinem Turnplatz, näher an den Menschen. Die rechte Hand ruht auf einem Baumstumpf, der Baumstumpf gibt ihm Halt. Ich habe super Gras, Mann, sagt der Dealer zu einem, der nicht raucht.
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