Damit der große Zug nicht entgleist

Verlasse ich die Bahnen konventionellen Denkens und Verbindens, verbinden sich mir die schönsten Dinge und ergeben die schönsten Verbindungen. Und ich weiß sehr genau, daß ich zu oft das Wort „schön“ benutze. Andererseits benötige ich es, denn wie soll ich anders sagen, daß mir der Tag gefällt oder das Laub an einem Baum oder an einigen Bäumen am Rande der Schnellbahntrasse? Das ist eine echte Frage. Statt schön kann ich nicht hübsch oder wundervoll schreiben. Alles hängt mit allem zusammen – wer könnte widersprechen? Aber was bedeutet schön, faßt man nach und traut sich? Vor Jahren erstellte ich eine Liste möglicher und sinnvoller Bedeutungen für „cool“. Denn cool zu sein ist Pflicht seit mindestens siebzig Jahren. Um dieses Attribut herum könnte man eine Kulturgeschichte verfassen. Es wäre eine Kulturgeschichte des Aufbegehrens und des Versuchs einer Neujustierung gefährdeter und elementarer Werte.


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