Manchmal überfällt mich eine solch entsetzliche Mutlosigkeit, daß es nicht mehr schön ist. Es. Alle Zuversicht scheint verbraucht. Mit einem abgehetzten Gesicht eile ich durch die windigen Straßen von Geschäft zu Geschäft. Eine ältere Kassiererin spendet ein mütterliches Lächeln, das hilft für die Meter nach Hause. Kreuzungen sind zu überqueren, Signale zu beachten. Fußgängern ist auszuweichen, Automobilen die Vorfahrt zu gewähren. Die Wohnung ist erreicht, nun die Einkaufstasche ausräumen, dann einen Text schreiben, um mich an den eigenen Worten aus dem Nichts der Hoffnungslosigkeit zu ziehen und einer Sache Ausdruck zu verleihen, die ein jedes Leben gefährden kann. Heute war die Welt für mich sprachlos. Mit jedem Wort, das mir einfällt, das einfliegt, das sich hinsetzt und fügt, kehrt die Sprache zurück und schützt mich, der ich sie schützen möchte. Damit ich nicht klinge wie ein Fetischist, der von Textur spricht und Spracherotik verkauft, füge ich schnell hinzu, daß … Ach, ich muß nichts hinzufügen. Es soll so stehen bleiben, so mißverständlich und ausräumbar wie es.
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