Als man noch unverstanden sein konnte und eine Haarsträhne ins Gesicht hing, das waren Zeiten. Seitdem ist einiges geschehen. Das Unverstandensein ist abhanden gekommen, alle Welt (in unserer) will oder soll verstanden sein oder es demnächst werden. Das geht mich fast nichts mehr an, und dennoch macht es gruseln. Denn die „repressive Toleranz“, ein Schlagwort aus älterer Zeit, weitet sich aus zu einigermaßen totalitären Ansätzen, nach denen man dazugehören muß. Es sind die Angebote gemacht worden, nun sind Sie an der Reihe, sich einzufügen. Es gibt einen doppelten Zungenschlag bei jeder Integration und Inklusion. Man kann geschluckt, aber vielleicht nicht verschluckt werden. Insofern besteht Hoffnung. Die Systeme fressen Menschen und werten sie ein. Dazu sind sie da. Romantisieren wir auf weniger obszönen Terrains. Hymne an die Nacht, aprilhaft.
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