Mit der Arglosigkeit, Neugier und Zutraulichkeit eines jungen Hundes unterwegs sein. Alles erregt sein Interesse, die Straße riecht nach unerhörten Neuigkeiten. An jeder Häuserecke wird eine sorgfältige Inspektion der Verhältnisse vorgenommen. Auch andere sind unterwegs: Hunde und Menschen. Er stürzt sich auf die Artgenossen und wedelt vor Vergnügen. Einmal wird er zurückgeknurrt, das erstaunt ihn sehr. Wird Freundlichkeit denn nicht erwidert? Wo die Straßen sich kreuzen, muß er warten. Die Autos brausen laut und groß vorüber. Endlich geht es weiter, ungestüm drängt er nach vorn. Das Halsband würgt, die Leine spannt sich. Der Mensch, zu dem er gehört, ist nicht sehr schnell. Er muß lernen sich zu gedulden und zu gehorchen. Das ist anfangs das Schwierigste.
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