Sag niemals die Wahrheit, sie ist das Schlimmste. Was kannst du tun? Sag, was gefällt, was angenommen werden kann. Du wirst sehen, wie sehr sie dich lieben dafür. Die Wahrheit, mein Gott, vergiß es. Daher die Akademien, die Institute, die Philosophien. Verstehst du nun endlich? Sei leise, so ist es gut. Im fröhlichen Ausklang gehen wir nach Hause und haben es gemütlich.
Autor: Holger Tegtmeyer
Mit der Geste des Gewährens und Gönnens
Es gibt ein Heiliges in uns, ein wesentlich Unantastbares. Wer es unbefugt berührt, bekommt Abwehrschläge des Herzens zu spüren. Das Herz ist der unbestechliche Wächter des Geschehens. Es schlägt laut und leise. Der Körper versteht besser als das Hirn. Wir befinden uns in der Schönheit des Körperlichen. Die Mächte sind in uns. Außen sind auch welche. Das mag sein, muß nicht verstören. Das Heilige und Unantastbare liegt auch außerhalb unser. Jede Kultur kennt es, und sich daran zu vergreifen bedeutet, eine Freveltat zu vollführen. An solcher Stelle würde ich die Wissenden der Kulturen sehen, die sich austauschen, verstehen und freundlich mißverstehen lernen. Wir hüten das Leben und setzen es fort, gewissenhaft und neugierig.
Wie ich meditieren lernte
Willkommene Provokation
Nachts nicht schlafen können
Sorry
Nimm die gefälligen, nimm die billigen Worte, die kosten nichts, jedenfalls wenig, die kennen die Leute, die erkennen sie, die mögen sie, die nehmen sie an, mit denen läßt sich arbeiten, die wirken durch Wiederholung, jeder spricht sie, jeder glaubt sie, sie dienen.
Woher wir kommen, wer wir sind, was wir nicht wissen
Swing
Wäre das Böse auszurotten, bedeutete das Ausrotten, daß das Böse regiert.
Aussage ohne Aktionswort
Das verfluchte Spiel des Lebens und mit Worten.
Sommer macht was, auch in Berlin
Kaum wird es Nacht, pennt die Stadt. Zudem sind Sommerferien, man muß an die See, um baden zu gehen. Mir ist nach Hundert Jahre Einsamkeit. Irrwitzige Idee, die große Stadt zu verlassen, um Glück zu finden woanders, während die große Stadt nun offen ist für Abenteuer und Erlebnis. Jedes Jahr wieder. Wir sind hier wie ausgestorben. Sonst wimmelt es doch aus allen Öffnungen. Zyklen des Lebens. Sag mir, wo die Hoffnung liegt. Ich werde sie meiden. Demnächst mehr in diesem Theater.