Das Schlimmste am Schreiben ist das Monologische. Ich sitze allein und brabbele vor mich hin. Keine Antwort. Diese Ruhe. Ich bin allein auf der Welt und unterhalte mich mit Himmel und Wind. Die hören zu oder hören weg. Sie haben selbst zu tun, sie hören weg. Doch stört sie mein Gemurmel nicht. Niemand schreitet ein. Das ist, als kämme man Gras oder putze Kieselsteine. Ich spiele gedankenverloren wie ein Kind mit meinem Spieleug, den Wörtern. Ich brauche kein Thema. Diese Stunde ist viel zu schön, um sie an ein Thema fortzuschenken. Sicherlich passiert etwas vor dem Fenster, ich höre einen Besen, der über Steinplatten kratzt. Irgendwo sind auch Stimmen. Ich bin nicht allein auf der Welt, doch fühlt es sich weiterhin so an. Ich genieße es sehr, wenn ich bei mir sein und bleiben kann. Als sei auch ich ein Raum, vielleicht sogar ein Garten. Menschen sollten wie Gärten sein, in denen Blumen stehen und Früchte wachsen und Libellen schweben. Umgeben von einer Hecke zwar, doch wenig Dornen. Dort gibt es verschlungene Wege und überwachsene Pfade, freie Plätze und hohe, alte Bäume. An einem ihrer starken Äste sollte ein Schaukel hängen.
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