Nacht nun und Ruhe. Die Menschen aller Generationen schlafen unter dem gemeinsamen Dach der Zeit. Sie wälzen sich, stammeln unverständliches Zeug, Spucke läuft aus den Mundwinkeln, Muskeln zucken, Beine schlagen. Sie träumen. Jeder gibt sein Bestes. Leben ist leicht und schwer, beides. Wohin wohin? Tausend Fragen, auf die das eigene Leben Antwort gibt. Das Leben lebt sich, es lebt sich durch. Wir plagen uns, wir täuschen uns, wir machen einfach weiter, legen Jahresringe an wie die guten Bäume. Eines Tages stehen wir alt und allein und werden bestaunt. So ist das. Zwischendrin jede Menge Wirbel, Aufruhr, Sensation. Als zöge der Zirkus durch. Danach ist die Stille noch einmal so still. Es geht weiter – das beruhigt die Alten so sehr. Wegen des Lebens, nur deshalb. Als müsse das noch irgendwohin.
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