Bewegt man dieses, regt sich jenes. Ein kommunizierendes System verbundener Einzelheiten. So auch das Sagen. Erwähne den Nordpol, ruft sich der Südpol. Behaupte das Eine, rumort das Andere. Erwähle C, beschwert sich D. Alles gibt es nicht für uns, obwohl wir es sagen und es existieren müßte. Teile und herrsche – auch sprachlich. Daher die Unzufriedenheit, die Gewißheit des Ungenügens. Es grenzt an Willkürherrschaft. Das heftet jedem Regieren an. Ich kann nur sagen, was ich jeweils zu erkennen meine. Selbstverständlich ist es möglich, an eine geplante Zukunft zu glauben. Es wird ja unaufhörlich geplant. Ins Blaue hinein, wie man sagt. Die Zukunft ist der einzige freie Raum, den wir als Bewegliche, Bewegte und Bewegende noch haben. Ein Zeitraum. Um uns der Weltraum, Fahrten ohne Rückkehr, Expeditionen ins heißkalte Etwas, Sendungen und Meldungen. Die weite weiße Zukunft? Fortsetzung der Gegenwart mit anderen Mitteln? Naheliegendes tun: einen Apfel essen, Schritte vor die Tür, schauen, ob es dort noch so ist, wie es gestern war: nämlich überschaubar unüberschaubar, in Maßen schön. Realität eben, verteilte Zuständigkeiten.
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