Als sei ich vier Wochen nicht lebendig gewesen, sondern allenfalls existent. Gestern tauchte sie wieder auf, heute ist sie nicht fort: Lebensfreude. Ich hatte sie sehr vermißt während dieser schwierigen Zeit. Ich blicke aus dem Fenster und bin beeindruckt. Himmel und Erde in klaren Farben. Eine Einladung, weit zu wandern, gehüllt in warme und weiche Kleidung, den Schritten zu lauschen, dem Atemwölkchen zu folgen, die Kältetränen aus den Augen zu wischen, verwundert zu sein ob dieser ungeheuren Schönheit. Sie hält nicht lang und ist kostbar. Jeder Augenblick scheint doppelt zu zählen. Man möchte das Glück speichern. Tief befriedigt heimkehren und etwas Sinnvolles tun. Schöne Seiten schreiben, gute Gedanken hegen, sich im Spiegel anlächeln. Es lächelt zurück.
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