Breaking Bad sei Dank, ich lernte The Walkmen kennen. Red Moon (vom Album You & Me) in II/2 gab den Ausschlag. Nun bin ich traurig, da die Band aus New York (Stadt) eine Schaffenspause eingelegt hat. Derweil des Nachts ich noch schreibe und bewußt bin, höre ich Everyone Who Pretended to Like Me Is Gone aus einer früheren Schaffenszeit. Mit der Empörung oder lediglich einer Verwunderung fängt alles an. „Alles“ ist der Lebens-, Lust- und Leidensweg eines schöpferischen Menschen, der von der Wirklichkeit verblitzt wird. Die Schweißer wissen, was das Verb bedeutet. Good Days Carry On. Das können sie und das tun sie auch. Menschen entscheiden sich für das Bessere, wenn sie es vom Schlechteren unterscheiden können. Wenn sie es nicht vermögen, werden sie verharren. Don’t Forget Me. Eine Sorge, die wider Erwarten unbegründet zu sein scheint. Many Rivers to Cross, später Rast und gute Gespräche, „silberne Gespräche“ (Rilke). Weight On My Shoulders, ein leichter Walzer für die Freunde des überwundenen Schmerzes, dank einer Fahrt durch äußere und innere Landschaften. Mit der unangestrengten Kraft von Brandy Alexander, einer dezenten Erinnerung an die Schönheit des heiligen Rock’n’Roll. Ohne ihn wären wir sonstwo. Sonstwo jenseits. Jenseits ist eine Suche nach Verborgenem.
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