Namen, Helden

In Paul Bowles‘ zweitem Roman, So mag er fallen, gibt es einen amerikanischen Büroangestellten, der in Tanger ankommt und auf den Namen Dyar hört. Dyar ist ein Mann ohne hervorstechende Eigenschaften, ahnungslos, zivilisatorisch abgerichtet und gesichtslos, wie geschaffen für seinen Job, wie geschaffen auch dafür, der Fremde und Verschlungenheit von Tanger (Marokko), wo er einen alten Freund, der dort lebt, besuchen möchte, zum Opfer zu fallen. Eine Freundin warnt ihn, er sei „ein Vakuum“, demnach dazu bestimmt, alles in sich aufzunehmen, auch und vor allem das Üble. Er hat den Wirklichkeiten dort nichts entgegenzusetzen, ist ohne Substanz und raucht zuviel. Tanger narkotisiert ihn, macht ihn müde und faul. Mit ihm wird es kein gutes Ende nehmen, denkt man.


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