Letztens passierte ich das Wettbüro, vor dem die Afrikaner stehen und sich austauschen, lachen und fluchen, trinken und kiffen. Einer war mächtig in Rage und schimpfte über „diese Doischen“. Ausgerechnet auf dem Höhepunkt seiner Fluchkanonade ging ich an ihm vorüber. Er tat einen Schritt auf mich zu, „diese scheiß Doischen“, und ich rechnete schon damit, daß er mich nun anrempeln oder umstoßen würde. Im letzten Augenblick besann er sich. Ich war fast in Sicherheit, da hörte ich, wie hinter mir ein Spuckebatzen aufs Pflaster klatschte, und er fluchte mir nach, als sei ich der Stellvertreter all jener Leute, die es ihm schwermachen und ihn um den Verstand bringen mit ihrer seltsamen Art. Ich weiß nicht, was vorgefallen war. Er war wie von Sinnen, und doch wußte ich, daß er mich nicht berühren würde. Ich lief weiter und mußte grinsen. Ja, diese Deutschen sind manchmal ziemlich verstörend.
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