Auch für mein kleines Café hier, in dem ich fast täglich neue Speisen oder Variationen älterer Speisen anbiete, ist das Turnier schädlich. Die Besucher treiben sich sonstwo herum, blicken den Bällen nach, die viel zu selten ins Tor springen, trinken Bier zwischen fremden Leuten und feuern noch fremdere Leute an. Das alles ist doch sehr bemerkenswert und sollte einmal gründlich erforscht werden, poetisch. Das hält mich nicht ab, neue Speisen zu ersinnen und mein Café geöffnet zu halten. Disziplin und Ehrensache, ganz klar. Ich würde sogar weitermachen, wenn niemand mehr käme. Dann wäre es mein Spiel mit der Welt, einzeln und versonnen, zeitvergessen wie ein Kind. Mehr als nur ein Zeitvertreib, eher schon ein Zeitverbleib. Ich mag mich auch mal selbst bestaunen.
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