Henry Miller IV

„Unser Ziel ist nie ein Ort, sondern eine neue Art, die Dinge zu sehen. Das heißt: dem Schauen sind keine Grenzen gesetzt. Ebenso hat das Paradies keine Grenzen. Die Fenster der Seele sind zahllos, so sagt man. Und mit den Augen der Seele wird das Paradies erblickt. Wenn euer Paradies also Mängel hat, dann macht mehr Fenster auf.

In einem Paradies predigt und bekehrt man nicht, man übt sich im vollkommenen Leben – oder gleitet wieder in das alte zurück.

Wenn etwas mit dem Bild nicht stimmt, nehme man einen Spiegel und betrachte sich selbst. Man kann das ganze Weltall durchstreifen – wer kümmert sich darum, wenn man nie zu sich selbst findet.“


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Henry Miller IV

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert