Das Dorf, das nicht weit entfernt liegt von einem Fluß, der ins Meer führt. Eine Familie, die aus Familien besteht wie jede andere Familie auch. Schicksale, Geschichten und Ansichten finden zusammen, da knirscht es in den Fugen. Da spricht auch der Ort mit seinen vielen Orten (Wald, Feld, Bach, Wege, Senken, Schluchten, Verstecke, Scheunen, Schuppen, Unterständen) eine Sprache aus Wind und Geheimnis. Da fällt der Schnee, da blüht der Raps, da krabbeln die Wespen auf den Birnen herum und laben sich an der schweren Süße des Safts. Da gibt es Schweine, Kühe, Rinder, Hühner und Katzen, die leben um die Menschen herum. Sie bilden eine archaische Lebensgemeinschaft, nur daß die Tiere draußen bleiben müssen in ihren Ställen, während sie drinnen Weihnachten feiern oder Bonanza sehen. Mit großen Augen durch diese Wirklichkeiten hindurch, sie liebend, fürchtend oder unter ihnen leidend. Da wird gestorben, und nicht zu knapp; da findet etwas statt namens leben und Leben lassen. Im Rückblick sieht das aus wie eine Gemäldesammlung, eine Serie stillstehender Augenblicke, in denen alle Teilnehmer ein für allemal fixiert sind.
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