Im Hauruck der Tage des Jahres des Lebens der Zeit

Zwischen den Terminen, die wie halbbunt gefärbte Blöcke im Tagesablauf erscheinen, wie Kammern anderen Inhalts und sonderer Beschäftigung, ergeben sich die Freiräume und Freifahrten des Bewußtseins; vor und nach ihnen auch. Mag der Hamster rennen, ich sehe ihm zu, selbst wenn er meinen Namen trägt. Es interessiert nicht, wer sich fast umbringt. Es interessiert nur, wer sich richtig umbringt. Arbeit macht frei, aber nicht immer. Ich bin entsetzt, wie ordinär das Leben ist. Ich fahre tief dieser Tage entlang und wohne Menschen im Sitzen bei, die sehen aus wie Geköpfte. Der Kopf, den sie einst das Haupt nannten, scheint aufgeklebt auf den Rümpfen aus Kleidung und dem Material, dessen es bedarf, um Ausgestopfte nicht ausgestopft aussehen zu lassen. In die offenen Hände haben sie Geräte gelegt mit Schnüren zum Kopf und ins Universum. Wer tötete Bambi, wann starb Tarzan, in welchem Altenheim empfängt Barbie ihre ergrauten Verehrer? Kann ich mich direkt einwählen, wenn die Hinrichtung beginnt? Was lassen die Filme weg? Wohin steuern die Teile meines ausgeraubten Leibs? Kann ich Anklage erheben eines Tages aufgrund meines täglichen Verbleibs? Interessiert irgendwen noch irgendetwas oder sind wir längst darüber hinaus? Aber alles scheint normal und alle machen weiter wie bisher und es gibt auch keine Worte mehr. Es ist normal, sich durchzusetzen.


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