Mit anfänglicher Abneigung (niederschmettender Liebeskummer), zunehmendem Wohlwollen (Leben geht weiter) und abschließender Erleichterung (Patient kann wieder lachen) durch das 2017er Album von Ryan Adams: Prisoner. Ja, der Liebe. Draußen die Freiheit, doch wo ist der Ausgang? Ab Titel 4 hat er sich zurück: „Welcome to my haunted house / I live here alone, ain’t no one else / It’s the last house at the end of the block / My friends all disappear one by one“. Zu Recht, er wird kündigen. Anschließend der Abschied, die Versuche, Fassung zu gewinnen, aus dem Selbstmitleid auszubrechen. Der Körper eine Wunde, die Sinne gekappt, die Seele zertreten. Breakdown. Dann der Outbound Train, Heilung durch Bewegung, Fahrt aufnehmen, irgendwohin. Raus aus dem Dokument mit We Disappear, schneidende Gitarren, infernalischer Lärm und irres Gelächter. Gute Besserung.
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