Daß die Instinkte intakt sind, beweisen die Superreichen im Silicon Valley. Sie rüsten sich für die „Apokalypse“: den Zusammenbruch der Zivilisation; den Sturm der Armen gegen die Reichen. Die derzeitige „Weltordnung“ hat dazu geführt, daß die acht reichsten Männer der Erde mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.
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Die Milliardäre bauen vor und besorgen sich Waffen, sichere Ausweichquartiere, schnelle Fahrzeuge, Notfallreserven, sondieren Fluchtwege und lernen Kampftechniken. Besitz und Komfort sollen verteidigt werden, im schlimmsten Fall läßt man sich ausfliegen, zum Beispiel nach Neuseeland oder auf eine abgelegene Insel im Pazifik. Die Liste möglicher Bedrohungen: Klimawandel, Erdbeben, Revolution, Krankheiten, Börsencrash und Finanzkrise, Wasser- und Lebensmittelknappheit, Zusammenbruch der medizinischen Versorgung, Hackerangriffe, Aufstand der eigenen Angestellten …
Das berichtete kürzlich der „New Yorker“. Auch das Bewußtsein der Reichen scheint intakt zu sein: Sie sind nicht auf Ahnungen angewiesen, sie wissen genau, daß etwas nicht stimmt. Doch „es stimmt nicht“ zu ihren Gunsten, also wird es bis zur letzten Patrone verteidigt.
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