Das große Gedächtnis

Es sind ja stets Übersetzungen. Zwischen dem, was geschieht, und dem, was gesagt werden kann, fließt ein breiter Strom. Nichts kommt ohne weiteres von der einen auf die andere Seite, ganz und heil. Es ist der Strom des Vergessens und der Verluste, der mit seiner schäumenden und wirbelnden Flut durch sie hindurch schnellt und mit sich reißt, was nicht festgehalten oder angebunden ist. Wo das Zeug sich sammelt, das er mit sich führt, bleibt einstweilen ein Rätsel. Keiner kennt den Namen des Ozeans, in den er sich ergießt.


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