Ein paar Beiträge zuvor wies ich auf M. Ward hin, das ist Matt Ward, Jahrgang 1974, und es macht mich traurig, allein das macht mich traurig, wie auch er gezwungen ist, in komplett korrupten und abgefuckten Late Night Shows aufzutreten und sein Talent unter Beweis zu stellen – wem gegenüber? Solange du nicht groß bist, bist du klein. Solange du klein bist, springen sie mit dir um, wie sie wollen. Was für ein häßlich-einfältiges Lebensgesetz, es folgt spurgetreu VulgärDarwin. Unbefriedigend wie fast alles aus diesem Haus der ökonomischen Konkurrenz. An einem solcherart organisierten Leben möchte man gar nicht erst teilnehmen. – Selbstverständlich wird er nicht gezwungen, dort aufzutreten, sondern nutzt die Gelegenheit, sich und seine Musik bekannt zu machen. So tut es jeder oder würde es tun. Das ist das Traurige. Dazu: Auf der Galerie von Franz Kafka.
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