Früher hatte ich Buddhismus nötiger, die Religion der (jungen) Enttäuschten. Da ich nun aber das Etwas mag und weiß, daß es besser ist als das Nichts, und Enttäuschung mich kaum schreckt (sie reinigt ja), und die Vergänglichkeit alles Irdischen beruhigend auf mich zu wirken scheint (wie sonst etwas loswerden?), kann ich mich der wirklichen Wirklichkeit zuwenden, ohne Ressentiment, wie ich hoffe. Gute Zeit dafür.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.