Blick von oben auf das Land und die menschlichen Bildungen. Straßen, Wege und Pfade. Städte, Dörfer und Weiler. Blick von oben herab, ähnlich jenem, den wir einnehmen, wenn wir einen Ameisenhügel inspizieren. Emsiges Treiben, alle in Bewegung, im Innern des Baus trägt sich sonstwas zu. So auch der Blick auf uns Menschen von dort oben, wo niemand mehr schaut. Emsiges Treiben, alle in Bewegung. Güter werden transportiert, Körper, Einzelteile, belebt und unbelebt. Die großen Versorgungslinien sind von weit oben erkennbar: das sind die Autobahnen. In den Fortpflanzungs- und Bruträumen wird für Nachwuchs gesorgt, in den Aufzuchtstationen für dessen Sozialisation und Zivilisation. Ein Riesengetriebe aus Produktion und Edukation ist in Funktion, Tag und Nacht. Für den Blick von dort oben ist nicht erkennbar, was die einzelnen, während sie treiben, was sie treiben, fühlen oder denken. Das kommt oben nicht an, zu unscheinbar sind die Einzelwesen, zu befangen auch in ihrem Geschick. Erhalt, Sicherung und Ausbau der Art (Spezies). Wer von uns kümmert sich um das Gespräch der Ameisen, ihre Lieder, ihre Klage. Sie verständigen sie sich untereinander über das Ameise-Sein.
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