Da wir beim Thema sind. Aus der Ehrbarkeit wird nichts werden, wenn sie allein auf dem Urteil der anderen beruht. Niemand ist gezwungen, sich selbst zu ehren – ich würde sogar abraten. Ehre, wem Ehre gebührt. Doch wem gebührt sie? Sicher nicht jenem, der sich um Ehre bemüht. Andererseits zogen sie in die Welt und machten sich auf die Suche nach ihrer höchsteigenen Bewährung, die Helden der großen Romanerzählungen. Mit dem Bemühen ist es nicht getan, längst nicht mit bloßem Genügen. Die Ehre wächst im stillen und unbewacht, unbeobachtet auch, kaum gewahr. Daß die großen Taten vorerst nicht abverlangt sind, strapaziert die Geduld. Wir werden warten müssen, doch sie werden erfolgen: halb verlangt, halb befürchtet. Zum Glück befinden wir uns nicht vor 1914, auch wenn die Gazetten das vor sechs und ein halb Jahren insinuierten. Nein, einen Weltkrieg machen wir nicht für die vergeßliche Journaille.
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