Nun geht die Serienhandlung aber weiter, wie das wirkliche Leben es auch zu tun pflegt, und so zeigt sich, pädogogisch wertvoll, daß die gewollte Gemeinschaft, die dort gezeigt wird, Opfer bringt in jedem Jahr zur Zeit der Weinlese. Menschenopfer. Die Sekte will nämlich ihr Blut rein halten. Das Wort Reproduktion, sagt ein Ermittler, bekommt hier erst seinen eigentlichen Sinn. Sie pflanzen sich ausschließlich untereinander fort, der Genpool ist klein, es kommt zu Mißbildungen. Und so weiter. – Warum ich Sekten mag? Weil sie gesondert und im Extrem anzeigen, was mit der Mehrheitsgesellschaft los ist. Sie sind ihr dunkler Spiegel.
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