Während ich diesen Action-Film sehe, der in Kapstadt spielt und von CIA-Agenten handelt, die sich gegenseitig umzubringen trachten und in einer Feuerpause endlich dazu kommen, sich zur Abwechslung einmal zu unterhalten, denke ich über diejenigen nach, die einzig als Instrumente unterwegs sind, als Exekutivorgane einer übergeordneten Macht. Sie, diese Agenten, haben einen Führungsoffizier. Der leitet sie durch die Tage und Aktionen ihres aufregenden und gefährlichen Lebens, in dem kein Zweifel darüber besteht, daß sie die ersten sind, die geopfert oder aufgegeben werden, wenn die Scheiße am Dampfen ist. Deshalb müssen sie gut sein (in ihrem Job) – so gut und unentbehrlich, daß die auftraggebende Macht es sich nicht leisten mag, sie zu verlieren. Sie, diese Agenten, müssen die Beziehungsabbruchkosten so hoch wie möglich halten, d.h. der Nutzen, den sie erbringen, muß ins Größtmögliche gesteigert erscheinen. Beförderung naht.
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